Holzofenbrot
Einzigartig
in München!
Ab sofort erhalten Sie nur bei uns das Original Sollner
Öko-Holzofen-Bauernbrot mit reinem Natursauerteig
aus einem klassischen Holzbackofen.

Befeuerung des Ofens
ca. 3 Uhr |

Verteilung der Glut
ca. 5 Uhr |

Zuführen der rohen Brotlaibe
ca. 7 Uhr |

Fertig ist das Öko-Holzofen Bauernbrot
ca. 8.30 Uhr |
So wird gebacken
Ein direkt beheizter Holzbackofen mit nur einer Kammer
besteht aus Bodenplatte, Gewölbe, Eingangsbogen,
Sockel, unterer und oberer Isolierschicht, Rohranschlusskasten,
Außentür und Isoliertür. Das Backen
erfolgt nicht etwa nur durch heiße Steine, sondern
durch den Luftstrom, der die Wärme zwischen zwei
Elementen mit verschiedenen Temperaturen transportiert.
Die Hitzestrahlung wird so im Innenraum verteilt. Flamme,
Heißluft und Rauch ziehen nach oben ab, von seitwärts
unten wird die für die Verbrennung nötige
Frischluft wieder angesaugt.
Wesentlich für das Funktionieren des Ofens ist
die Isolierung. Sie verhindert den Wärmeverlust
nach außen. Dabei ersetzen moderne Materialien
wie Steinwolle, Keramikwolle oder Vermiculite die Tonnen
Sand, die man früher verwendete. Nur 8 cm Steinwolle
ersetzen eine Schicht von 80 cm Sand. Die Kalorien werden
in der feuerfesten Schicht blockiert, sind aber immer
noch vorhanden. Steinwolle isoliert zehnmal besser als
Sand und sogar 25 Mal besser als Backstein.
Es gibt mehrere feuerfeste Materialien, die zum Bau
verwendet werden können. Gusseisen oder feuerfester
Stahl wird oft in Öfen im Haushalt verwendet. Das
hat den Nachteil einer großen Leitfähigkeit,
was Speisen leicht anbrennen statt kochen lässt.
Vulkangestein wird oft für Pizzaöfen verwendet.
Da es sich um Naturstein handelt, variieren Leitfähigkeit
und Feuerfestigkeit. Feuerfester Beton besteht aus feuerfesten
Bestandteilen wie zerkleinertem Vulkangestein oder Schamotte
(Tonerde), welche mit feuerfestem Zement und Aluminiumstiften
gebunden sind. Die Eigenschaften des Betons sind abhängig
von seinen Bestandteilen. Die Herstellung aus Beton
erlaubt es, jede gewünschte Form zu verwirklichen.
Ton hat als Material viel für sich. Seine Leitfähigkeit
und Feuerfestigkeit sind hoch. Durch Beimischung verschiedener
Mineralien erhält man jede gewünschte Qualität.
Jeder Ofenhersteller hat seine eigene Zusammensetzung,
deren Geheimnis er eifersüchtig hütet.
Als Brennholz können alle sauberen und trockenen
Holzarten verwendet werden. Nadelholz ist nicht geeignet.
Die durch Verbrennung entstehende Energie hängt
weniger von der Holzart als vom Grad der Trockenheit
ab. Feuchtes Holz verschmutzt außerdem die Ofenrohre.
Das Holz soll in den Ofen hinein gelegt, niemals jedoch
geworfen werden. Da feuerfestes Material empfindlich
ist, könnten die Bodenplatten oder das Gewölbe
beim Aufprall beschädigt werden. Gutes Brennholz
liefern Buche, Weißbuche, Eiche, Esche, Ahorn
oder Birke. Weiche Hölzer wie Linde oder Pappel
haben nur geringe Heizqualität. Wird der Ofen im
Haus installiert, sollte man Platz für zwölf
bis 15 Kilo Holz vorsehen, was für einen Heizvorgang
nötig ist.
Das erste Anheizen des Ofens sollte vorsichtig geschehen,
um die vorhandene Restfeuchtigkeit herauszudampfen.
Am besten macht man ein paar Tage hintereinander eine
Stunde lang ein kleines Feuer, das man beim Ausgehen
auf der Bodenplatte verteilt. Es ist normal, dass dabei
das Gewölbe schwarz wird. Nach dreimaligem Anfeuern
kann die Temperatur über sieben bis acht Stunden
gesteigert werden. Dann wird das Gewölbe zu drei
Vierteln weiß. Beim Anzünden nie Grillanzünder
verwenden, sondern nur trockenes Kleinholz!
Die Methode ist uralt
Erste Erwähnungen des Backens mit heißen
Steinen, die das Backgut garen, gehen zurück bis
5000 Jahre vor Christus. In Ägypten wurden die
Getreidefladen auf heißen Steinen gegart. Wandmalereien
in Gräbern zeigen, dass es unter Ramses II. bereits
erste Vorläufer der heutigen Gewölbebacköfen
gab. Durch die Phönizier verbreitete sich diese
Erfindung schnell im ganzen Mittelmeerraum und gelangte
so auch nach Europa. Bald hatte jeder Bauernhof seinen
eigenen Ofen, in dem wöchentlich frisches Brot
gebacken wurde.
Diese Tradition hielt sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts,
als die Backöfen der zunehmenden Technisierung
wichen. Nachdem sie ein Jahrhundert lang in Vergessenheit
geraten waren, besinnt man sich nun erneut ihrer Vorzüge.
Auch private Haushalte schätzen wieder den Charme
eines Holzbackofens. Dazu wurde allerdings die Tradition
der mit Holz befeuerten Gewölbebacköfen den
heutigen Ansprüchen angepasst. Der Ofen ist durch
Fertigbauweise einfach und schnell aufzubauen; seine
Langlebigkeit wird durch eine dreidimensionale Armierung
des Betons mit Stahlfäden garantiert. Durch die
spezielle Gewölbeform wird der Holzverbrauch um
rund 30 Prozent gesenkt.
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